Agility
Allgemein:
Agility ist heutzutage eine sehr beliebte Hundsportart.
Hierbei führt der Hundeführer seinen Hund nur mit Hilfe
von Körpersprache und Stimme durch einen Hindernisparcours, der
fehlerfrei und in möglichst kurzer Zeit bewältigt werden
sollte.
Der Hund darf dabei kein Halsband und keine Leine tragen; der Hundeführer darf seinen Hund im Parcours nicht berühren.
Zu den wichtigsten Hindernissen, die die Hunde abarbeiten müssen, zählen:
Da die Belastung im Agility relativ hoch ist, teilt man die Hunde in
drei Größenklassen ein. So wird versucht den
unterschiedlichen Hundegrößen durch Anpassung der
Sprunghöhen gerecht zu werden. Man unterscheidet hierbei in Small,
Medium und Large.
Einige betreiben Agility, um mit dem Hund Spaß zu haben, ihn
zu beschäftigen und auszulasten. Wer sich gerne mit anderen
Agility-Teams messen will, kann mit seinem Hund nach bestandener
Begleithundeprüfung und sorgfältiger Turniervorbereitung auf
Turnieren starten. Hier wird in 3 Leistungsklassen, nämlich A1, A2
und A3, gestartet.
Ein Aufstieg in die jeweils höhere Klasse kann durch Nullfehlerläufe in schneller Zeit erarbeitet werden. Voraussetzung für den Aufstieg sind entweder drei Nullfehlerläufe mit Platzierung unter den ersten Drei oder 5 unplatzierte Nullfehlerläufe.

Agility bei den Schnupperern:
In unserem Verein gibt es zwei Trainingsgruppen, Anfänger und Fortgeschrittene, die von zwei Trainern betreut werden.
In einem auf den jeweiligen Hund abgestimmten Tempo versuchen wir
unsere Vierbeiner mit den Agility-Geräten vertraut zu machen und
den Hundeführern die verschiedenen Führtechniken näher
zu bringen.
An erster Stelle steht natürlich der Spaß an der
Beschäftigung mit unseren Hunden. Durch das gemeinsame Arbeiten
werden hierbei auch der Gehorsam sowie die Bindung zum Hundeführer
gefördert.
Natürlich üben wir nicht einfach so „vor uns
hin“. Die einzelnen Mensch-Hund-Teams kommen motiviert in die
Übungsstunden und haben einen gewissen Ehrgeiz entwickelt, der
für den Trainingsfortschritt auch wichtig ist, solange er nicht
übertrieben wird.
Einige Teams haben unseren Verein bereits mehrfach erfolgreich auf offiziellen Turnieren vertreten – und wer weiß, vielleicht kommen ja bald noch weitere Turnierläufer dazu.