Obedience- Was ist das?
„Obedience“ heißt
wörtlich übersetzt „Gehorsam“ und ist eine Hundesportart, die ursprünglich aus
England stammt und seit einigen Jahren in Deutschland immer beliebter wird.
Es gibt vier verschiedene
Leistungsstufen (Beginner, Klasse 1, 2 und 3), die jeweils zehn Übungen mit
unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden beinhalten.
Darunter finden sich
Ablageübungen im Sitzen und Liegen, Fußarbeit, das Vorrausschicken des Hundes,
Apportierübungen mit Holz- und Metallapporteln, Geruchsidentifikation und das
Einnehmen verschiedener Positionen (Sitz, Steh und Platz) während der
Fußarbeit, auf Entfernung, oder aus dem Abrufen. Bei Obedience-Prüfungen geht es aber nicht allein
um den Gehorsam des Hundes. Eine wichtige Rolle spielt auch seine
Sozialverträglichkeit mit anderen Menschen und Hunden.
Vorraussetzungen für Obedience
An offenen Obedience- Prüfungen können alle Hunde
ohne Berücksichtigung der Größe, Rasse oder Abstammung teilnehmen. Beim
Hundeführer wird keine außergewöhnliche Sportlichkeit vorausgesetzt. Es gibt
beispielsweise Rollstuhlfahrer, die diesen Hundesport mit Erfolg
betreiben. Die körperlichen Belastungen
sind im Obedience wesentlich geringer, als in den meisten anderen
Hundesportarten. Wichtig ist, dass der Hund über einen gewissen
Grundgehorsam verfügt und prinzipiell Spaß an der Arbeit mit dem Hundeführer
hat.
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